KiTa St. Katharina

KiTa St. Katharina

Unsere kath. Kindertagesstätte in Düsseldorf- Gerresheim ist ein beliebter Treffpunkt für alle unsere Kinder. Das freundliche Gebäude wir erfüllt von hellen Kinderlachen und netten Mitarbeiterinnen.

Die Einrichtung befindet sich im wunderschönen ruhig gelegenen Teil von Gerresheim. Die Düssel ist nur zwei Gehminuten von uns entfernt, genauso der nahe gelegene Wald.

Leiterin

Tina Wojcik

Adresse

Am Eulenthal 5
40627 Düsseldorf

Tel.: 0211 - 27 61 00
Fax: 0211 - 27 91 55
E-Mail:
Internet: www.kita-sankt-katharina.de

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag
7.00 - 16.30 Uhr

Personal

1 Leiterin
10 Erzieherinnen
3 Kinderpflegerinnen
1 Haushaltshilfe

stellv. Leiterin

Frau Waclawczyk

Betreuungsangebot

Zwei T1-Gruppen mit je 20 Kindern (2 - 6 Jahre)
Eine T3-Gruppe mit 21 Kindern (3 - 6 Jahre)
Eine Düsseldorfer Familiengruppe

Pädagogisches Konzept

Im folgendem werden die drei Schwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit erläutert. Die Begabungsförderung, der Situationsorientierte Ansatz und die Religionspädagogische Arbeit. Die Reihenfolge ist willkürlich und hat keine Aussage über die Gewichtung der Schwerpunkte. Alle drei Schwerpunkte bilden zusammen unser Profil und somit gleich wichtig.

 

Die Begabungsförderung

Was ist (Hoch)- Begabung?

Ja was ist (Hoch)- Begabung? Gibt man dieses Wort bei Google ein, so bekommt man 569.000 verschiedene Webseiten angezeigt. Jede hat ihre eigene Theorie zu dem Thema zu bieten. Es ist also äußerst schwierig, gerade zu unmöglich sich fest zulegen, was oder wer ab wann und wieso (hoch)- begabt ist.

Wir als Team der Kindertagesstätte vertreten die Meinung, dass jedes Kind und jeder Mensch eine oder mehrere Begabungen hat. Unsere Aufgabe ist es, diese durch Beobachtungen harauszufinden, und dementsprechend das Kind zu fördern. Dabei ist unser Leitsatz: Wenn man die Stärken eines Menschens stärkt und fördert, schwächt man dadurch auch die Schwächen.

 

Welche Bereiche von (Hoch-) Begabung gibt es?

Wenn ein Psychologe diagnostiziert hat, dass ein Kind (hoch-) begabt ist, heißt das nicht automatisch, dass es in allen Bereichen (hoch-) begabt ist. Auch diese Kinder haben ihre Stärken und Schwächen, ihre Vorlieben und Abneigungen und ihre Bereiche, in denen sie höher und Bereiche, in denen sie normal begabt sind.

 

Nach Heller gibt es folgende Begabungsbereiche:

  •       Intellektuelle Fähigkeiten ( sprachliche, mathematische, technisch-konstruktive, abstrakte, begrifflich-logische, etc. Fähigkeiten)
  •       Sozial-emotionale Fähigkeiten
  •       Musisch-künstlerische Fähigkeiten
  •       Musikalische Fähigkeiten
  •       Kreativität (sprachlich, mathematisch, technisch, gestalterisch, etc. Kreativität)
  •       Psychomotorische Fähigkeiten (Sport, Tanz, etc.)

 

Wie fördern wir (hoch-) begabte Kinder?

Lernen geschieht bei allen Menschen gleich, egal welchen IQ sie haben. „Lernen“ geschieht auch nicht nur in der Schule. Das ganze alltägliche „Tun“ bedeutet lernen. Sogar schon die ungeborenen Säuglinge im Mutterleib lernen. Biologisch betrachtet, stehen die Nervenzellen im Vergleich zu „normalen Zellen“ für eine gelernte Sache. Die Synapse an der Nervenzelle bewertet den Impuls, der zu ihr gelangt.

Je mehr Impulse über eine Synapse laufen, desto größer wird ihre Fläche. Das heißt, dass sich im Laufe eines Lebens die Fläche der Synapse und somit das Gehirn ändert. Lernt man viel, so wird die Fläche größer und stärker, lernt man weniger, so wird auch die Fläche wieder kleiner und schwächer. Dieser Ablauf ist bei Hochbegabten genau so wie bei „Normal Begabten“.

Auch das so genannte Entwicklungsfenster oder die sensible Phase haben alle Menschen. Es ist erwiesen, dass Menschen in diesem Zeitraum aufnahmebereiter für ein bestimmtes Thema sind, als wenn sie nicht in dieser sensiblen Phase sind. Verpasst man aber diesen wichtigen Zeitraum, fällt es einem sehr schwer, das Verpasste nachzuholen (siehe auch Tipp 2). Auch Hochbegabte haben sensible Phasen, in der sie aufnahmebereiter sind. Jeder Mensch hat bestimmte Anlagen und Bereiche, die einem mehr oder weniger liegen. Man kann also sagen, dass Hochbegabung ein Zusammenspiel von Veranlagungen, Interessen und Lernen ist. Mozart wäre wahrscheinlich trotz Hochbegabung nicht so berühmt geworden, hätte sein Vater ihn nicht zu ständigem Üben  und  bei den „richtigen“ Leuten zum Vorspielen gebracht.

Das kleine Kind entwickelt seine menschlichen Eigenschaften nur im sozialen Kontakt, d.h. nur im Umgang mit anderen Menschen. Nur durch Anregungen und emotionale Zuwendung der Familie, der Gruppe in der es hinein geboren wird, kann es die grundlegenden menschlichen Verhaltensweisen wie  z.B. eine Sprache überhaupt erst erwerben. Das Kind muss das meiste zum (Über) Leben erlernen. Für die erforderlichen Lernprozesse ist die Erziehung des Kindes von ausschlaggebender Bedeutung.

Bei der Erziehung des Kindes spielt eine wesentliche Rolle zum Erlernen, zum Nachahmen, die Vorbildfunktion der erziehenden Personen.

 

Der situationsbezogene Ansatz

Um den Kindern eine lebensnahe und umfassende Bildung und Erziehung zu ermöglichen, gehen wir in unserer pädagogischen Arbeit vom situationsbezogenen Ansatz aus. Der situationsbezogene Ansatz beinhaltet, dass wir uns bei der Bestimmung von Lernbereichen und Lernzielen an der individuellen Situation des Kindes unter Berücksichtigung seines jetzigen und zukünftigen Lebens orientieren.

Mittelpunkt und Ausgangspunkt unserer pädagogischen Arbeit ist grundsätzlich das Kind mit seinen Bedürfnissen, Interessen und Erfahrungen. Hierbei ist für uns die Einsicht maßgeblich, dass Kinder am intensivsten und nachhaltigsten durch gemachte Erfahrungen lernen, die auf selbständiges und angeleitetes Handeln beruhen.

Wir orientieren uns in unserer Arbeit an folgenen Punkten:

  • Verbal geäußerte Wünsche und Interessen einzelner Kinder, einer Kleingruppe oder der Gesamtgruppe
  • Beobachtete Aktivitäten der Kinder
  • Festgestellte Verhaltensprobleme bei einzelnen Kinder oder einer Kleingruppe
  • Konfliktsituationen einzelner Kinder, der Teil- oder Gesamtgruppe soweie das Verhältnis zwischen pädagogisvchen Mitarbeiterinne und dem Kind/ Kindern
  • Aktuelle Ereignisse innerhalb und außerhalb der EInrichtung
  • an Festen im christlichen Jahreskreis

 

Die Religionspädagogische Arbeit

Unserer Arbeit orientiert sich am christlichen Menschenbild, das heißt, jedes Kind ist gewollt und einmalig. Wir sind mit unserm besonderen Angebot im Bereich der Religionspädagogik in unserer Pfarrgemeinde und den Stadtteil integriert. Das sinnliche Erleben christlicher Werte und Traditionen gibt dem Kind Orientierung im Gegenwärtigen und späteren Leben. Als katholische Tageseinrichtung hat die religiöse Erziehung für uns einen bedeutenden Stellenwert in der Erziehung des Kindes. Gemeinsam mit den Kindern werden Inhalte der kirchlichen Feste erarbeitet, die Gestaltung vorbereitet und Gottesdienste gefeiert. Als ein Teil der Schöpfung Gottes wollen wir die Natur, Tiere und Pflanzen mit allen unseren Sinnen wahrnehmen und achten. Über das Vorbild Jesu lernen die Kinder christliche Umgangsweisen kennen ( z.B. Nächstenliebe). Menschen aus der Geschichte der Kirche (z.B. Sankt Nikolaus, ...) zeigen den Kindern, an welchen Stellen wir selbst anfangen können, christlich zu handeln.

Unseren religionspädagogischen Auftrag setzen wir in unserer Arbeit um, indem wir

  • über verschiedene religiöse Angebote (z.B. durch anschauen von Religiösen Dia- Geschichten, Rollenspiele, Geschichten erzählen) den Kindern Geschichten aus der Bibel nahe bringen und verständlich machen
  • die Geschichten in Bezug zu ihrem eigenen Leben setzen (z.B. in Gesprächsrunden, Bildern, Vergleichen)
  • mit den Kindern die kirchlichen Feiern gemeinsam vorbereiten, ihnen diese erklären und diese gemeinsam feiern (z.B. Feste im Jahreskreis, gemeinsame Gottesdienste)
  • ihnen das christliche Miteinander vorleben (Vorbilder sind)
  • einmal in der Woche den Raum Kirche erleben.